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Beginn der Zeckenzeit
Jetzt an die Zeckenschutzimpfung denken
 
Im Frühjahr werden die Zecken wieder munter. Die ungeliebten Tierchen können zwei gefährliche Krankheiten übertragen: Borreliose und die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis. Im Süden Deutschlands ist das Risiko größer als in Norddeutschland. Wer seinen Sommerurlaub in gefährdeten Regionen verbringt, sollte sich bald impfen lassen. Denn es dauert mehrere Monate, bis der Impfschutz wirkt.
 
Foto: gilles lougassi - Fotolia.com
 
Zecken sind klein, unscheinbar und machen es sich am liebsten in den warmen Winkeln unseres Körpers gemütlich. Unerwartet schlagen sie zu: Jetzt im Frühjahr und im Sommer etwa beim Streifzug durch den Wald oder bei der abendlichen Gartenparty - und selbst spät im Jahr, wenn es noch mild ist. Dabei sind die kleinen Tierchen gefährliche Krankheitsüberträger - sie können die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose übertragen. Das Heimtückische daran: Borreliose bricht manchmal erst nach Jahren aus. Darum ist Vorsorge die beste Medizin.

Gegen FSME gibt es eine Impfung. Zur Verhinderung einer Borreliose ist dagegen kein Kraut gewachsen. Hier hilft nur erhöhte Vorsicht. "Die Zecken-Saison beginnt je nach Wetterlage etwa im März, April und geht bis in den Oktober hinein. Die gefährlichsten Monate sind Juni bis August", sagt Bettina Flörchinger vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Dabei wird am besten ein gewisser zeitlicher Vorlauf eingeplant. Denn erst nach der zweiten Spritze, die nach Ablauf von ein bis drei Monaten auf die erste folgen soll, besteht eine ausreichender Schutz vor einer Infektion. Nach drei Jahren sollte die Impfung dann aufgefrischt werden. Ob die Kasse die Kosten von etwa 100 Euro übernimmt, klärt der Versicherte am besten vorher ab. Bei einem Wohnort in einem Risikogebiet wird in der Regel gezahlt.

Quelle: http://www.rp-online.de/