| In Südtirol ist die Weinrebe seit Jahrtausenden beheimatet. Das hängt vor allem mit den idealen Voraussetzungen zusammen: das mediterrane Klima des Südens und die Alpen als Kälteschutz im Norden. Hinzu kommen die leicht erwärmbaren Böden. Sonne und Wärme sind für die Rebe das Um und Auf.
Der Wein benötigt während der Vegetationszeit eine Durchschnittstemperatur von mindestens 15 Grad Celsius. Die rund 1800 Sonnenstunden pro Jahr sind daher die beste Voraussetzung, dass sich die Weinrebe in Südtirol ausgesprochen wohl fühlt - zum Teil bis auf Höhen von 1000 Metern über dem Meer.
Die drei ursprünglichen Rebsorten in Südtirol:
Der Gewürztraminer aus dem Weindorf Tramin an der Südtiroler Weinstraße, dessen Rebe von hier aus die ganze Welt erobert hat. Dieser trockene Weißwein ist im Geschmack würzig, aromatisch, angenehm und körperreich.
Der Vernatsch, die typische und am meisten verbreitete Rebsorte, aus dem der Kalterersee gewonnen wird. Hellrubinrot, leicht trocken und fruchtig ist er wegen seines geringen Säuregehalts und seiner minimalen Tanninanteile sehr mild und bekömmlich. Er eignet sich zu allen Speisen.
Der Lagrein ist ein dunkelgranatroter, trockener, kräftiger, vollmundiger Wein, der leicht nach Veilchen schmeckt.
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Verein Südtiroler Weinstraße
Präsident: Wolfgang Oberhofer
Mindelheimerstr. 16
I-39040 Tramin (BZ)
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