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Baby-Öl-Massage
Das Baby-Abhyanga |
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Das Baby-Abhyanga ist eine traditionelle indische Babymassage mit Öl. Es handelt sich um eine wunderschöne Art der sanften Berührung, eine liebevolle und wirksame Methode, dem Baby sehr nah zu kommen und sein Wohlbefinden zu stärken. Außerdem ist das Baby-Abhyanga sehr gesund! Regelmäßige Massage unterstützt sowohl die körperliche, geistige als auch die seelische Entwicklung des Kindes.
Grosse Bedeutung spielt natürlich die Intensivierung und Vertiefung der Eltern-Kind-Beziehung. Die Eltern lernen ihr Kind beim Massieren besser kennen. Die Babys sind während der Massage sehr aufmerksam und freuen sich über die liebevolle Zuwendung, Zärtlichkeit und Liebe der Eltern. Mit der Zeit erkennen die Babys schon vor der Massage, dass sie massiert werden und zeigen ihre Wohlgefühle und Freude.
Positive Wirkungen der Babymassage
- stärkt die Verdauungskraft, und damit beugt sie Blähungen und Koliken vor
- verbessert die Durchblutung der Haut und Muskulatur
- unterstützt die Durchblutung der Kopfhaut und fördert einen gesunden Haarwuchs,
kräftigt die Haarwurzeln
- reguliert den Muskeltonus
- wirkt über die Reflexzonen der Hände und Füße auf Organ- und Stoffwechsel-vorgänge
sowie auf das Skelett kräftigend und ausgleichend
- baut die Stoffwechseltoxine ab
- stärkt die Abwehrkräfte
- wirkt schlaffördernd
- stimuliert Myelinbildung und damit die Reifung des Nervensystems
- legt die Basis für ein gutes Körpergefühl und eine gute Koordination der Bewegungen
für das gesamte spätere Leben
Positive Wirkungen der Babymassage für die Eltern
Das Massieren des eigenen Babys erweckt tiefe Freude und Zärtlichkeit im Herzen; unterstützt liebevolle Kommunikation; schenkt beiden Beteiligten geistige und körperliche Entspannung; zeigt die Kraft der Berührung und noch viel mehr...
Auswahl des geeigneten Öls
Baby-Abhyanga heißt wörtlich übersetzt das Baby-Ölbad. Das Baby wird mit reichlich Öl massiert und das Öl dringt durch die Hautgefäße tief ins Gewebe ein. Nach wenigen Minuten sind die Ölessenzen im Blut nachweisbar. Die Qualität des Öls ist also entscheidend, da es beim Massieren nicht nur um „das rutschig sein“ für leichte Durchführung der Griffe geht, sondern vor allem um die Ernährung der Haut und des gesamten Organismus. Die optimale Aufnahme des Öls ist nach 20 Minuten erreicht.
Für Babymassage werden deshalb nur reinsten Öle aus erster Kaltpressung verwendet, wenn möglich aus kbA-Qualität (kontrolliert biologischer Anbau) mit zartem Aroma. Es ist ratsam in den ersten Monaten nur mit Basisölen ohne Essenzzusätzen zu massieren, da der eigene Geruch und der Geruch der Mutter für den Säugling wichtige Kommunikationsmittel sind und durch andere Düfte nicht gestört werden sollen.
Laut Ayurveda dringt das Sesamöl von allen Ölen am leichtesten in die feinen Haargefäße der Haut ein und kann fettlösliche Toxine an sich binden. Es wirkt leicht erhitzend.
Als Babymassagenöl eignet sich gut auch Jojobaöl, Mandelöl oder Olivenöl. Das wichtigste Kriterium ist „naturbelassen“ und „kaltgepresst“.
Anschließendes Bad
Das warme Wasser kennt das Baby noch aus dem Mutterleib. Ein Babybad zum Entspannen wird daher bei der Körperkerntemperatur von 38°C durchgeführt. Das Baden nach der Ölmassage vertieft ihre Wirkung, öffnet die Poren der Haut und die gelösten Unreinheiten können abtransportiert werden. Das Bad sollte etwa 10 Minuten andauern. Nach dem Baden werden die Kleinen meistens sehr hungrig und schlafen an der Brust oder an der Flasche friedlich ein.
Verzichten Sie bitte auf Badezusätze, damit das Öl nicht ganz abgewaschen wird und somit weiterhin als Schutzfilm für die Haut wirken kann. Shampoo für die Haare ist auch überflüssig. Das Öl ist für die Haarwurzeln nährend. Warmes Wasser genügt.
Text: Jana Köbler, Dipl. Physiotherapeutin, Yogalehrerin und Mutter von zwei Kindern.
Quelle: http://www.babymassagen.at/babymassage.htm |
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„Die Berührung ist die Wurzel.
Und so sollten wir mit ihr auch umgehen. Wir sollen unsere Babys so nähren, dass sie auch satt werden, innen wie außen“ |
| Frederick Leboyer |
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